In den letzten Jahren dominierte der horizontale Furnierverlauf die Schrankfronten und galt auf Türen als schick. Aber alles wird einmal langweilig und so spielen Architekten und Möbeldesigner wieder ab und zu mit vertikalen Linien, die Wände oder Möbel rhythmisch gestalten sollen.

Ganz neu und extrem angesagt ist es jetzt, den Strukturverlauf innerhalb eines Möbels oder einer Wand zu variieren. Dadurch dass Furnierbilder über mehrere Möbeltüren die Richtung wechseln, entsteht eine überraschend frische und sehr wertige Optik. Dabei kann das Furnier um 45° gedreht, z. B. gegensätzlich über zwei Hochschranktüren einen Fischgräteffekt ergeben. Wir haben aber jetzt auch Varianten über 90°-Richtungswechsel entdeckt bis hin zu kleinen Schubkastenblenden, die toll aussahen.

Aber Achtung: Das funktioniert nur über den 3D-Effekt von echtem Furnier, da das Holz durch den Richtungswechsel in einer anderen Farbe schimmert und diese Gestaltungsidee nur so seinen edlen Charakter erhält.

Gesehen bei Riva 1920 auf der Mailänder Möbelmesse: Das Nussbaumfurnier mit ganzer Blume wird um 90° gedreht. Foto: www.riva1920.it
Gesehen bei Riva 1920 auf der Mailänder Möbelmesse: Das Nussbaumfurnier mit ganzer Blume wird um 90° gedreht. Foto: www.riva1920.it

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